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Verhaltensvereinbarung


Alle Schulkinder der VS II Feldbach verpflichten sich, die allgemeine Hausordnung und die folgenden Verhaltensregeln einzuhalten:
 
·        Wir begegnen einander mit Höflichkeit und gegenseitiger Wertschätzung.
·        Wir erscheinen pünktlich zum Unterricht. Von unseren Eltern verabschieden wir uns vor
         dem Schultor. Nach der Schule gehen wir nach Hause bzw. warten auf den Bus und
         spielen nicht im Schulhof.
·        Wir schützen Schwächere und helfen unseren Mitschülern.
·        Wir befolgen die Anweisungen der Lehrpersonen.

·        Wir achten auf unsere und fremde Schulsachen und auf das Schulinventar.
·        Wir machen unsere Schul- und Hausübungen gewissenhaft.
·        Wir verhalten uns in den Pausen und auf dem Schulweg so, dass niemand körperlich
         oder seelisch verletzt wird.

·        Wir telefonieren in der Schule nicht mit dem Handy. 
         Das Handy ist in der Schule ausgeschaltet!
 
·        Wir achten auf unser Äußeres und kommen in angemessener Kleidung in die Schule.
·        Wir warten hinter der weißen Linie auf unseren Bus und trödeln nicht.
·        Wir lassen den Kaugummi zu Hause.
 
·        Wir gebrauchen in der Schule keine Kraftausdrücke oder Schimpfwörter.
 

·        Wir üben gegenüber unseren MitschülerInnen keine Gewalt aus und
         akzeptieren auch nicht,  dass jemand ihnen Gewalt antut. Unter Gewalt verstehen wir:

        - psychische Gewalt wie Drohen, Spotten, Hänseln,  Beschimpfen,  abfällige Gesten  oder
          Ausschluss aus der  Gruppe

        - körperliche Gewalt wie Schlagen, Treten, Festhalten, Stoßen,  Kratzen  …


Sollte ein Schüler gegen diese Verhaltensregeln verstoßen, wird folgendes vereinbart:

bei einem leichten Verstoß, wie z.B.
– Nichtbefolgen von Anweisungen
– Zuspätkommen
– Laufen oder Raufen in den Pausen
– unhöfliches Benehmen
– keine Schul-, Hausaufgaben oder Unterschriften bringen, usw.

reagieren die Klassenlehrer mit folgenden Maßnahmen:  

 Zurechtweisen; wobei jede Art von beleidigender oder  herabwürdigender Sprache 
 seitens der LehrerInnen  vermieden wird. Der Schüler wird darauf hingewiesen,  
 was er zu tun hat. --> keine Strafpredigt!

              Separierung
              -       Der/die SchülerIn muss allein an einem Tisch sitzen.
              -       Der/die SchülerIn darf sich  in der großen Pause nicht in der Klasse aufhalten.
              -       Der/die Schülerin wird für einige Zeit in eine  andere Klasse geschickt.

             Nachholen des versäumten Stoffes bzw. Nachmachen von nicht gemachten Aufgaben.
 
bei einem mittelschweren Verstoß, wie z.B.
– Beschädigung von eigenen oder fremden Schulsachen
– Beschädigung von Schulinventar
– Leichtem Verletzen oder Beschimpfen von Mitschülern,...
– Freches Verhalten
– Entwenden von fremdem Eigentum, usw.

erfolgt eine Verständigung der Direktion.
Der Schulleiter lädt die Erziehungsberechtigten zu einem verbindlichen Gespräch, um gemeinsame Konsequenzen und Erziehungsmittel zu besprechen und zu ergreifen. Das Fehlverhalten wird protokolliert und dem Stammblatt beigefügt.
 
bei einem schweren Verstoß, wie z.B.
– Gefährlicher Bedrohung anderer Personen
– Schwer ungebührlichem Verhalten Erwachsenen gegenüber
– Körperverletzung, usw.
• erfolgt die Verständigung der Erziehungsberechtigten und des Sozialreferates um
  gemeinsam nach Hilfestellungen zu suchen
 
Unser Bestreben ist, dass jedes Kind in Ruhe, Frieden und Freude seine Arbeiten in der Schule erledigen kann. Uns ist aber auch bewusst, dass ein Kind, das Probleme macht, auch ein Kind ist, das meist massive Probleme hat. Niemand soll ausgeschlossen oder ausgegrenzt werden – aber jede/er SchülerIn soll die Möglichkeit haben in Frieden zu lernen.
                          
                                                                                 Aktualisiert und beschlossen am 20. Okt. 2010 im Schulforum
 
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