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Pädagogisches Konzept der GTS


 

Pädagogisches Konzept der GTS der VS II Feldbach in getrennter Abfolge

„Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer,
das entzündet werden will.“
François Rabelais (1494 - 1553)

Wie definiert sich die GTS der VS II Feldbach

Die GTS (Ganztagesschule) in getrennter Abfolge versteht sich als Institution, in der Kinder nach dem Schulbesuch weiterbetreut werden.

Derzeit besuchen 52 Schülerinnen und Schüler die Nachmittagsbetreuung und werden von

2 Freizeitpädagoginnen und 2 Kinderbetreuerinnen in 2 Gruppen betreut. Zur weiteren Unterstützung stehen 2 Schulassistentinnen zur Verfügung.

 

In diesem Rahmen nehmen die Kinder ihr Mittagsessen ein, machen unter Aufsicht ihre Hausaufgaben und verbringen ihre Freizeit.

Die Herausforderung der GTS besteht darin, trotz wechselnder Anwesenheit und der bestehenden Tagesstruktur ein familiäres Umfeld zu schaffen.

Ziel ist es, durch einen kindgerechten Tagesablauf, lustvolles Lernen und Erleben zu ermöglichen, bei dem Individualität, gegenseitige Wertschätzung, Zeit für Spiel, Bewegung, Entspannung und die Förderung der Kreativität Platz finden.

Wir begleiten das Kind auf seinem Weg und unterstützen es in seinen Begabungen.

Wichtig sind uns Grundlagen zu legen, um den Heranwachsenden, den von ihnen angestrebten Platz in der Gesellschaft und ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben zu ermöglichen.

 

Organisatorisches

Die Tagesbetreuung gliedert sich in den Freizeitteil, dem Mittagessen und die  Lernzeit. Die Betreuung der Hausaufgaben erfolgt von 2 Lehrerinnen die von den Betreuungspersonen unterstützt werden.

 

Öffnungszeiten

Die Nachmittagsbetreuung ist von Montag bis Freitag von 11:35 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.
Während der Schulferien ist die Betreuung geschlossen.

 

Tagesplan
11:35 – 12:35 Freizeitteil mit individueller Beschäftigung
12:45 – 13:30 Mittagessen in der Landesberufsschule Feldbach
13:30 – 14:00 Bewegung und Spiel individuell oder angeleitete Angebote im Freien

(bei Schlechtwetter im Turnsaal der Schule)
14:00 – 15:15 Aufgabenzeit - Lernwerkstatt
15:15 – 17:00 Freizeitteil mit angeleiteten Angeboten oder individueller Beschäftigung

 

Für die Betreuung steht in der Schule jeder Gruppe ein individuell gestalteter, nach pädagogischen Richtlinien sinnvoll eingerichteter Gruppenraum zur Verfügung. Außerdem können der Werkraum und der Turnsaal genutzt werden. Der Außenbereich ermöglicht Spiel und Bewegung auf der Schulwiese die auch mit Spielgeräten ausgestattet ist. Zum forschen, beobachten und experimentieren wurde mit den Kindern ein Schulgarten errichtet.

 

Betreuungsplan

Das Mittagessen

Während eines langen Schultages ist es wichtig eine warme Mahlzeit zu sich nehmen zu können.

Ein abwechslungsreiches und gesundes Essen versorgt den Körper mit der notwendigen Energie und den Nährstoffen für den restlichen Tag. Das Mittagessen sollte aber nicht nur auf die reine Nahrungsaufnahme reduziert werden, denn es strukturiert den Tagesablauf, bietet die

Möglichkeit sich auszutauschen, miteinander zu sprechen, Gemeinschaft zu erleben und ist so ein

wichtiger sozialer Treffpunkt.

Zudem lernen die Kinder auch selbstständig einfache Aufgaben und Pflichten zu übernehmen, helfen beim Tischdecken, Abräumen und Speisen austeilen. Die Schule übernimmt auch im Rahmen der Tagesbetreuung einen wesentlichen Teil der Ernährungserziehung.

Bewegung und Spiel

Bewegung ist ein Grundbedürfnis, und besonders im Grundschulalter stark ausgeprägt. Kinder sind fast immer in Bewegung. Sie erfahren dadurch ihre Umwelt, begreifen Dinge und entwickeln das wichtige Basiswissen, welches die Grundlage für das Erlernen der Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen bildet.

Bewegung bildet einen Ausgleich zur sitzenden Lerntätigkeit am Vormittag und vor der Hausaufgabenerledigung nach der Schule. Durch Bewegung und Spiel lernen Kinder persönliche Grenzen kennen haben Spaß, erleben Abenteuer, Stärke, Leistung, aber auch Entspannung, Müdigkeit und Erschöpfung sind Teil der Bewegungserziehung.

Wir sehen Bewegung nicht nur als wichtigen Ausgleich zum Schul- und Lernalltag der Kinder, sondern auch als Möglichkeit, kognitive und soziale Fähigkeiten zu fördern.
Die Kinder erleben auf den umliegenden Spielplätzen und dem Motorikpark unterschiedliche Bewegungsformen im Freien. Auch in Alltagssituationen wird Bewegung miteinbezogen (z.B. Lernzeiteinstieg, bewegtes Lernen, etc.).
In gezielten Bewegungsangeboten werden die fein- und grobmotorischen Fähigkeiten der Kinder gefördert und die Kinder in ihrer physischen Entwicklung unterstützt.

„Spielen ist das halbe Kinderleben. Die Welt des Kindes ist fast völlig durchdrungen vom Spiel. Das Spielen ist keine Freizeitbeschäftigung, streng abgegrenzt vom „sinnvollen“ Lernen, sondern Spielen ist Lernen und Lernen ist Spiel: Im Spiel setzt sich das Kind mit seiner Umwelt auseinander, (…), nimmt Kontakt zu anderen Menschen auf und erfährt gesellschaftliche Regeln und Normen“ (Wessel & vom Wege, 2010, S. 7).

 

Aufgabenzeit – Lernwerkstätte

Während der Lernzeit erledigen die Kinder ihre jeweiligen gegenständlichen Aufgaben in den dafür vorgesehenen Klassen, die sich im 1. Stock der Volkschule befinden. Aufgrund der hohen Schüleranzahl haben die Kinder die Möglichkeit in kleineren Gruppen zu arbeiten.

Die Kinder organisieren ihre Lernzeit selbstständig. Sie wählen selbst welche Hausaufgaben sie zuerst machen, aber auch die Zeiteinteilung und die Sitzplatz- und Sitznachbarwahl bleibt jedem Kind selbst überlassen. Selbständiges und selbstbestimmtes Lernen und Üben stellen eine wichtige Grundlage für die weitere Schul- bzw. Ausbildungslaufbahn dar.

Das Ziel der Lernzeit ist eine intensive Förderung und fachliche Unterstützung der Kinder durch die Lehrkräfte und die Betreuungspersonen welche, die Lehrkräfte unterstützen. Während der Lernzeit verfassen die Pädagoginnen für jede Schülerin und für jeden Schüler eine Lerndokumentation.

Nach erledigter Hausaufgabe können die Kinder in der Lernwerkstätte, erlerntes mit verschiedenen auf ihr Alter und Entwicklungsstand abgestimmten Lernspielen vertiefen. Zusätzlich wird durch eine positive Leseatmosphäre auch die Lesemotivation gesteigert und somit dem Leitsatz der  SQA (Schulqualität Allgemeinbildung) inhaltlich entsprochen.

Soziales Lernen und Beiträge zur Inklusion sind eine Selbstverständlichkeit.

Freizeit

Nach der Lernzeit, beginnt der Freizeitteil mit angeleiteten Angeboten, verschiedenen Schwerpunkten oder einer individuellen Gestaltung des Nachmittags durch die Kinder selbst. Das abwechslungsreiche Freizeitprogramm gibt den Kindern Raum sich zu entfalten, abzuschalten, Spaß zu haben, zu Lachen, sich zu bewegen, zu kommunizieren, kreativ zu sein, die Gruppendynamik zu stärken, eigenen Interessen nachzugehen, Freunde zu finden und vor allem um sich wohl zu fühlen.

Die abwechslungsreiche und ganzheitliche Freizeitgestaltung fordert und fördert die Kinder in allen Bereichen. Es werden die motorischen, kognitiven, sprachlichen, sozialen, sachlichen aber ebenso persönlichkeitsbezogenen Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder geschult.

Angesichts des immer größer werdenden Drucks auf unsere Kinder, haben Erholung und Ruhe einen ebenso hohen und wichtigen Stellenwert im Ablauf der GTS

In unserer pädagogischen Arbeit steht das Wohl des Kindes im Vordergrund. Es ist uns wichtig, so gut wie möglich auf individuelle Wünsche der Kinder einzugehen und deren Interessen und Bedürfnisse zu berücksichtigen. Lernen und Wohlfühlen gehören immerhin zusammen!

Außerdem veranstaltet das Betreuungsteam immer wieder Ausflüge. Das gemeinsam Erlebte fördert das WIR-Gefühl und bleibt oftmals noch lange in Erinnerung.

 

Pädagogischer Schwerpunkt

Selbsttätigkeit und Selbstständigkeit der Kinder werden in allen Bereichen der Nachmittagsbetreuung angeregt, gefordert und gefördert. Wir achten darauf die Kinder in vielen Situationen eigenverantwortlich handeln zu lassen und ihnen, angepasst an ihren Entwicklungsstand, die Möglichkeit zur Selbstorganisation zu bieten.

Freie Wahl von Tätigkeiten bedeutet jedoch nicht, dass ein Kind ziel- und orientierungslos einfach tut was es will. Die Grenzen ergeben sich durch die vorbereitete Umgebung und das Zusammenleben in der Gruppe. So kann auch immer die Bereitschaft entstehen, wieder neue Dinge zu erlernen, selbst dann wenn es gilt Schwierigkeiten und Hindernisse zu überwinden.

Unsere Kinder sollen das Recht haben, durch aktives Handeln ihre ganz persönlichen Verständnisstrukturen aufbauen zu dürfen, oft in selbstbestimmten Zeitabläufen, aber auch innerhalb klarer Ordnungen und Grenzen.

Sicherheit und Orientierung durch Fixpunkte im Tagesablauf
Durch Rituale und Regeln bieten wir den Kindern Struktur im oft sehr turbulenten Alltag

Wenige gemeinsam mit den Kindern erarbeitete Regeln sorgen für einen sicheren Rahmen innerhalb dessen sich jeder entfalten kann.

Konfliktlösungsverhalten und respektvoller Umgang miteinander
Die Kinder werden im Schulalltag immer wieder mit Konfliktsituationen oder Unstimmigkeiten konfrontiert. Diese kindgerecht zu lösen und den Kindern Möglichkeiten zu bieten, respektvollen Umgang miteinander zu üben, ist unser Ziel.

Erziehungspartnerschaft
Wir legen großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit allen am Schulalltag beteiligten Personen. Durch Gespräche und Feste möchten wir einen Einblick in den GTS-Alltag geben.

Das GTS-Team pflegt den Kontakt zu den Eltern. Da der Großteil unserer Schulkinder persönlich abgeholt wird, ergeben sich eine Vielzahl von unkomplizierten und regelmäßigen Kontakten.

Für das pädagogische Konzept verantwortlich:

GTS der Volksschule II in Feldbach

 

 
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